Abgeschlossene Projekte

Interscanner-Reliabilität von strukturellen Maßnahmen in der zerebralen Kernspin-Tomographie

Projekteiter: Dr. med. Heike Wersching (Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin)
Förderungsjahr: 2011

Ziel der Studie (INTERSITE) war, den Einfluss von unterschiedlichen Gerätetypen und damit verbundenen Abweichungen in den Messsequenzen im Hinblick auf die relative Messgenauigkeit bei der Beurteilung von MR-Parametern in Langzeitstudien zu bestimmen. Dieses Projekt ist insofern bedeutend, als fast alle Langzeitstudien auf der Vergleichbarkeit der erhobenen Daten beruhen. Damit konnte dieses Vorhaben maßgeblich zur Verbesserung der Patientenversorgung im Rahmen von MRT-getriebenen Studien beitragen.

Gehirnstrukturelle (d. h. MRT-)prädiktoren für den Erfolg intensiven Schlucktrainings und Gehirnstimulation für
Patienten mit chronischer Dysphagie nach Schlaganfall

Projekteiter: Prof. Dr. med. Rainer Dziewas, Dr. med. Sonja Suntrup, PD Dr. med. Tobias Warnecke (Klinik für Allgemeine Neurologie)
Förderungsjahr: 2011

In der Akutphase des Schlaganfalls leiden mehr als 50% der Patienten an einer Schluckstörung (Dysphagie). Bei 10-20% aller Patienten bleibt diese Störung bestehen. Für sie gibt es fast keine Behandlungsmöglichkeiten. Im geförderten Projekt sollten daher diejenigen strukturellen Prädiktoren einer erfolgreichen Stimulation/Rehabilitation bestimmt werden, die parallel zur Gehirnstimulation sowie der Erfassung der kortikalen schluckassoziierten Aktivierung mit Hilfe des MEG und der endoskopisch darzustellenden Schluckaktivität bestehen.

Ausmaß und Lokalisation subtiler hirnmorphologischer Veränderungen durch Hypoglykämien in Korrelation mit
neurokognitiven Defiziten nach Langzeittherapie auf der Intensivstation?

Projekteiter: PD Dr. med. Thomas Duning (Klinik für Allgemeine Neurologie), PD Dr. med. B. Ellger (Klinik für Anästhesiologie)
Förderungsjahr: 2010

In der beantragten Studie sollten die neurokognitiven Auswirkungen sowie die mikrostrukturellen Hirnveränderungen bei Patienten untersucht werden, die während einer intensivmedizinischen Behandlung Hypoglykämien erlitten hatten. Diese Patientengruppe wurde mit intensivtherapiepflichtigen Patienten mit analogen Krankheitsbildern ohne hypoglykämische Episoden verglichen. Ziel der Studie war es, maßgeblich zur anhaltende Diskussion über den klinischen Nutzen und die Risiken einer strikten Blutzuckereinstellung bei Patienten auf der Intensivstation beizutragen.

Phänomenologische Charakterisierung neuropathischer Schmerzen

Projekteiter: PD Dr. med. Martin Marziniak (Klinik für Allgemeine Neurologie), Prof. Dr. med. Esther Pogatzki-Zahn (Klinik für Anästhesiologie)
Förderungsjahr: 2008

Neuropathische Schmerzen betreffen insbesondere Patienten mit diabetischer Polyneuropathie, Thalamusinfarkten oder Multipler Sklerose. Sie verursachen einen hohen Leidensdruck und schränken die Lebensqualität beträchtlich ein. Mit dem geförderten Lesegerät konnten nun Schmerzphasen selektiv untersucht werden, die mit den gängigen neurographischen Messungen nicht erfasst werden konnten. Damit trug auch dieses Projekt zu einer signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung in Münster bei.