Neuigkeit lesen

Blickfang: Münsterscher Künstler malt Stiftungslogo im Großformat

Das Stiftungslogo einmal aus ganz anderer Perspektive. Quelle: www.ferencz-olivier.de

Zugegeben: Auf eine Visitenkarte, auf Briefpapier, selbst auf ein Plakat passt dieses Logo nicht. Und doch gibt es wohl kaum einen eindrucksvolleren Weg, die Stiftung Neuromedizin im Wortsinn groß rauszubringen, als die Collage, die der Künstler Ferencz Olivier der münsterschen Stiftung vermacht hat. Auf vier Metern Länge und 1,40 Meter Höhe hat der in Münster ansässige Künstler seine eigenen Überlegungen zur Arbeit der Stiftung Neuromedizin verwirklicht: Auf Grundlage des Stiftungslogos erstellte er ein Bild aus einer Mischtechnik aus Öl u. Acrylfarben und Marmormehl, die er wie Fundstücke schichtweise auf Polysterol aufbrachte.

Die erste Idee zum Werk hatte Ferencz Olivier bereits 2014, als ihm Stiftungskurator Univ.-Prof. Dr. med. Heinz Wiendl von seiner Forschung und dem Anliegen der gemeinnützigen Organisation erzählte. „Neurologische Erkrankungen sind ein komplexes und zugleich beängstigendes Thema, das mich seit meinem ersten Treffen mit Herrn Wiendl immer wieder beschäftigt hat“, berichtet Ferencz Olivier. „Als Künstler hatte ich das Bedürfnis, diese Einrichtung, die bereits so viel Gutes getan hat, auf meine künstlerische Art und Weise zu unterstützen.“ Also fertigte der Maler auf Basis des Stiftungslogos eines der für ihn typischen großformatigen Unikate an und übergab es nun der Stiftung Neuromedizin. Das Gemälde ist ab jetzt im Flur der Klinik für Allgemeine Neurologie des Universitätsklinikums Münster ausgestellt - also dort, wo viele der Forschungsprojekte beginnen, die die Stiftung unterstützt. „Ich freue mich sehr, dass die Stiftung Neuromedizin jetzt mit einem derart einmaligen Kunstwerk für sich werben darf. Das zeigt die besondere Wertschätzung  von Herrn Olivier für unsere Arbeit“, sagte Prof. Wiendl zu diesem außergewöhnlichen Geschenk, das nun Patienten, Besucher und Mitarbeiter auf die Arbeit der Stiftung aufmerksam machen soll.

Zurück